
Zum ersten Mal im Leben Pilze gefangen. Hoffentlich war es nicht das letzte Mal.

Zum ersten Mal im Leben Pilze gefangen. Hoffentlich war es nicht das letzte Mal.
Ich glaube, Ted Lasso ist deshalb eine so gute Serie, weil sie einen Erzählstil hat, der heute leider selten geworden ist. Während manche Folgen von Streaming-Serien sich anfühlen, als würden sie einfach niemals enden, weil die Autoren jedes noch so unwichtige Handlungsdetail ausschlachten, um eine Story, die eigentlich locker auch in einen 100-Minuten-Film gepasst hätte, auf zehn Episoden mit jeweils einer Stunde Spielzeit zu strecken und aufzublasen, macht Ted Lasso genau das nicht.
Schon bei so mancher Folge habe ich nach den ersten Minuten gedacht, ich hätte versehentlich eine Episode übersprungen. Aber nein. Oft gehen wir einfach mitten rein und erfahren erst im Laufe der Folge durch kurze und knappe Hinweise in Dialogen, was zwischen dieser und der vorherigen Episode passiert ist. Dadurch wirkt die ganze Handlung viel straffer.
Und ja, natürlich geht es auch anders. Eine Show kann auch sehr langsam erzählt sein, sich viel Zeit für Bilder nehmen, ein Slow-Burner sein und trotzdem fesseln und spannend sein. Aber diese Handwerkskunst beherrschen nur wenige. Und ja, natürlich rede ich Vince Gilligan. Was der mit Breaking Bad, Better Call Saul und Pluribus gemacht hat, macht ihm so schnell keiner nach.
Ein Grund mehr, warum Die Ringe der Macht so gar nicht funktioniert und ich jetzt schon Angst vor der Blade Runner Serie habe. Es sollte ein Gesetz geben, dass nur alle 30 Jahre ein Blade Runner Film gedreht werden darf. Und keine scheiß Serie, die vermutlich wie die meisten nach einer Staffel wieder abgesetzt wird und den sowieso schon enttäuschten Fan mit einem niemals aufgelösten Cliffhanger ins Grab gehen lässt.
Übrigens… Wann geht’s denn endlich bei Alien Earth weiter? Erlebe ich das noch, bevor ich ins Heim komme?

Finde immer wieder selber faszinierend, wie ich wochenlang auf den perfekten Moment und die richtige Stimmung warte, um Fotos aus der Kamera zu bearbeiten und dann zu posten. Und am Ende mache ich es im Schneidersitz auf dem Boden mit dem MacBook auf dem Schoß während im Fernsehen Depeche Mode Videos laufen und ich übelst pissen muss.

Wollte ein Buch lesen, musste aber bereits auf Seite eins „LICHTJAHRE SIND EINE ENTFERNUNG UND KEINE ZEITSPANNE!!!“ in den Raum brüllen und das Buch aus dem Fenster werfen.

Mein neuestes Hobby ist es, unter jeden beschissenen Engagement-Bait-Post bei Threads eine der schreienden Robben aus meinem Social-Media-Starterset zu posten.
Ja, mir ist klar, dass ich damit trotzdem deren Erwartungen erfülle und vermutlich juckt es die meisten einfach auch gar nicht, aber vielleicht hilft es ja ein ganz klitzekleines bisschen für Awareness zu sorgen.
Wenn auch nur eine von tausend Personen das sieht und dann künftig vielleicht nicht mehr auf jeden Post reagiert, der einfach nur genau das von ihr will, wäre das doch zumindest mal ein Anfang. Denn das einzige, was im Internet noch mehr nervt als KI-Gewichse und Bots sind echte Menschen, die mit allen Mitteln versuchen, Reichweite zu generieren um mit inhalts- und seelenloser Scheiße Kohle zu scheffeln.

Welcher Psychopath hat denn vor mir an diesem Schreibtisch gesessen und 8 Stunden lang mit zwei unterschiedlich hoch eingestellten Bildschirmen gearbeitet?
Ich habe manchmal den Eindruck, dass sich der Computer in meinem Vierrad jede Woche irgend eine andere Scheiße ausdenkt, mit der er mir maximal auf die Klötze gehen kann.
Sonntagnachmittag: Ich vergleiche Qualität und Preise von Duschvorhängen. Erwachsen sein fetzt.
Freitagnachmittags mit dem Auto durch die Stadt zum Rewe gefahren, um einzukaufen.
Soziale Batterie komplett leer, Menschenhass auf Level 9000.
Drei Folgen „Ted Lasso“ geguckt, dreimal geheult. Entweder ist die Serie unfassbar gut oder ich bin maximal psychisch labil.
Turns out: Beschränkten und hasserfüllten Menschen brauchst du nicht mit Fakten, Vernunft, Empathie, Toleranz, Sachlichkeit, Weltoffenheit oder Geduld kommen.
Ist jetzt aber tatsächlich auch nicht so superneu, diese Erkenntnis.
FUCK AFD

Da das Firmenlogo meines Brøtchengebers auf meinem Dienstwagen kein Aufkleber sondern ein Magnet ist, kann ich in meiner Freizeit Werbung für einen anderen großen und wichtigen Konzern machen.
Mail: Neue Aufgabe für dich in Asana!
Asana: Bitte Datenschutz-Schulung durchführen, klicke auf den Link.
Der Link: Bitte Kennwort eingeben um Schulung zu starten. Das Kennwort findest du im Passwort-Depot.
Passwort-Depot: Bitte richte jetzt dein Passwort Depot ein und vergebe drölf Sicherheitspasswörter, die mindestens 52 Zeichen, 16 Sonderzeichen, 12 Runen, 4 Tierstimmen und 19 Fingerabdrücke enthalten.
Ich: Vergebe elendig lange Passwörter und mache mir davon Screenshots.
Passwort-Depot: Dein Passwort Depot ist leer. Bitte kontaktiere die IT.
IT: Bitte mach ein Ticket auf!
Automatische Antwort: Da wir heute nur in Notbesetzung arbeiten…
Ich:


Gesehen in Düsseldorf und dollestens gelacht.
Filmsongs, die ich super finde, von denen ich aber bis heute nicht den entsprechenden Film gesehen habe:

Sticker, anyone?

Wenn ihr mich sucht: Ich bin im Retro-Bereich der Gamescom, bei den anderen alten Männern. Cowabunga!

Nehmt mir Photoshop weg, ich hab schon wieder viel zu viel Langeweile.
Tag 31
G 72.3 / BU 100
10km / 35m / 17kmh

Am Wochenende in einem entspannten dreistündigen Marsch bis zum Ostende der Insel gewandert. Zur Belohnung gabs einen Regenbøgen und vegane Mettwurst, die verpackt war wie Hunde-Leckerli und eine Konsistenz hatte wie vier Lagen Löschpapier.