
Wollte ein Buch lesen, musste aber bereits auf Seite eins „LICHTJAHRE SIND EINE ENTFERNUNG UND KEINE ZEITSPANNE!!!“ in den Raum brüllen und das Buch aus dem Fenster werfen.

Wollte ein Buch lesen, musste aber bereits auf Seite eins „LICHTJAHRE SIND EINE ENTFERNUNG UND KEINE ZEITSPANNE!!!“ in den Raum brüllen und das Buch aus dem Fenster werfen.

Mein neuestes Hobby ist es, unter jeden beschissenen Engagement-Bait-Post bei Threads eine der schreienden Robben aus meinem Social-Media-Starterset zu posten.
Ja, mir ist klar, dass ich damit trotzdem deren Erwartungen erfülle und vermutlich juckt es die meisten einfach auch gar nicht, aber vielleicht hilft es ja ein ganz klitzekleines bisschen für Awareness zu sorgen.
Wenn auch nur eine von tausend Personen das sieht und dann künftig vielleicht nicht mehr auf jeden Post reagiert, der einfach nur genau das von ihr will, wäre das doch zumindest mal ein Anfang. Denn das einzige, was im Internet noch mehr nervt als KI-Gewichse und Bots sind echte Menschen, die mit allen Mitteln versuchen, Reichweite zu generieren um mit inhalts- und seelenloser Scheiße Kohle zu scheffeln.

Welcher Psychopath hat denn vor mir an diesem Schreibtisch gesessen und 8 Stunden lang mit zwei unterschiedlich hoch eingestellten Bildschirmen gearbeitet?
Ich habe manchmal den Eindruck, dass sich der Computer in meinem Vierrad jede Woche irgend eine andere Scheiße ausdenkt, mit der er mir maximal auf die Klötze gehen kann.
Sonntagnachmittag: Ich vergleiche Qualität und Preise von Duschvorhängen. Erwachsen sein fetzt.
Freitagnachmittags mit dem Auto durch die Stadt zum Rewe gefahren, um einzukaufen.
Soziale Batterie komplett leer, Menschenhass auf Level 9000.
Drei Folgen „Ted Lasso“ geguckt, dreimal geheult. Entweder ist die Serie unfassbar gut oder ich bin maximal psychisch labil.
Turns out: Beschränkten und hasserfüllten Menschen brauchst du nicht mit Fakten, Vernunft, Empathie, Toleranz, Sachlichkeit, Weltoffenheit oder Geduld kommen.
Ist jetzt aber tatsächlich auch nicht so superneu, diese Erkenntnis.
FUCK AFD

Da das Firmenlogo meines Brøtchengebers auf meinem Dienstwagen kein Aufkleber sondern ein Magnet ist, kann ich in meiner Freizeit Werbung für einen anderen großen und wichtigen Konzern machen.
Mail: Neue Aufgabe für dich in Asana!
Asana: Bitte Datenschutz-Schulung durchführen, klicke auf den Link.
Der Link: Bitte Kennwort eingeben um Schulung zu starten. Das Kennwort findest du im Passwort-Depot.
Passwort-Depot: Bitte richte jetzt dein Passwort Depot ein und vergebe drölf Sicherheitspasswörter, die mindestens 52 Zeichen, 16 Sonderzeichen, 12 Runen, 4 Tierstimmen und 19 Fingerabdrücke enthalten.
Ich: Vergebe elendig lange Passwörter und mache mir davon Screenshots.
Passwort-Depot: Dein Passwort Depot ist leer. Bitte kontaktiere die IT.
IT: Bitte mach ein Ticket auf!
Automatische Antwort: Da wir heute nur in Notbesetzung arbeiten…
Ich:


Gesehen in Düsseldorf und dollestens gelacht.
Filmsongs, die ich super finde, von denen ich aber bis heute nicht den entsprechenden Film gesehen habe:

Sticker, anyone?

Wenn ihr mich sucht: Ich bin im Retro-Bereich der Gamescom, bei den anderen alten Männern. Cowabunga!

Nehmt mir Photoshop weg, ich hab schon wieder viel zu viel Langeweile.
Tag 31
G 72.3 / BU 100
10km / 35m / 17kmh

Am Wochenende in einem entspannten dreistündigen Marsch bis zum Ostende der Insel gewandert. Zur Belohnung gabs einen Regenbøgen und vegane Mettwurst, die verpackt war wie Hunde-Leckerli und eine Konsistenz hatte wie vier Lagen Löschpapier.
In den vier Stunden, die ich jetzt wieder Zuhause bin, sind hier schon mehr Krankenwagen und Polizei mit Blaulicht und Sirene über die Kreuzung geballert als in den kompletten 4 Tagen in Frankfurt.
Entweder müssen die Wache und das Krankenhaus hier das gesamte Ruhrgebiet abdecken oder die Straße, auf der ich wohne, ist offizielle Teststrecke.

Heute nach der Arbeit auf Fotosafari in Frankfurt unterwegs gewesen. Durch das Bankenviertel bis zum Römerberg, dessen Ostzeile ich tatsächlich schon kenne, seit ich 10 oder 11 war: Ich hatte damals eine Modelleisenbahn und kannte den Faller Katalog auswendig. Und dort gab es besagte Häusergruppe als Bausatz, den ich schon damals sehr faszinierend fand.
Wie auch immer. Zurück bin ich dann durch’s Bahnhofsviertel. Und während im Bankenviertel tatsächlich der Duft von teuren Parfums in der Luft lag, in welches sich die Bank-Menschen eingenebelt hatten, roch es in der Nähe des Bahnhofs nach Cannabis, Pisse und Kotze.
Ich hab fast die ganze Speicherkarte vollgeknipst. Freut euch also, wenn ich in ca. sieben Monaten, wenn ich alle Fotos durchgeguckt, aussortiert und bearbeitet habe, so drei oder fünf Bilder im Fotoblog poste.

Es ist wieder passiert! Ich habe jemanden zu Tode gegoogelt! Wie schon vor fast beinahe exakt zwei Jahren (Hier zu hören, ab Minute 8:08: https://radiobastard.fm/2581-zu-tode-gegoogelt/) habe ich es wieder getan. Letzte Woche aus irgend einem Grund nach Hayden Panettiere im Internet gesucht und zack: Vorgestern hat sie die Hufe hochgerissen. Das ist Death-Note 2.0 Cyber Edition.